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Von der Maische zum Destillat am 5./6.11.2004

Von der Maische zum Destillat am 5./6.11.2004

Von der Maische zum Destillat am 5./6.11.2004
"Von der Maische zum Destillat", so lautete das Motto unseres Brennseminars in der Destillerie für Edelbrände, Vitus Rommel, in Unterlenningen. Schon kurz nach der Ausschreibung im Jahresprogramm des OGV, fand diese Veranstaltung überaus regen Zuspruch, so dass ein weiterer Termin nachgeschoben werden mußte.
Erwartungsvoll bestieg die erste Gruppe am Freitag Abend die organisierten Kleinbusse und fuhr ins Lenninger Tal. Dort angekommen, begrüßte uns der Fachmann und erklärte sodann was beim Herstellen einer guten Maische zu beachten ist. Nach dem Befüllen der Brennblase stärkten wir uns bei einem Vesper. Zwischenzeitlich war im Kessel die notwendige Temperatur erreicht, so dass der Vorlauf in den Behälter lief. Nach kurzer Zeit begann Rommel den Vorlauf zu fraktionieren und jeder der Seminarteilnehmer war aufgefordert die Trennung zwischen Vor- und Mittellauf zu erkennen. Dabei kristallisierten sich die unterschiedlichen Geschmacksempfindungen in der Gruppe heraus. Nachdem auch der Nachlauf separiert war, konnte man die getrennten Proben klar bestimmen.
Nach dem abschließenden Reinigen der Brennblase erfolgte nun die Verkostung der einzelnen Produkte. Beginnend mit einem Obstler wechselte Vitus Rommel schnell zu den Edelbränden, die er wegen des besonderen Aromas aus der Maische herstellt. Immer mehr schmeckten die Teilnehmer, besonders die am nächsten Tag angereiste Gruppe, bereits beim Riechen die unterschiedlichen Aromen der zum Teil sortenreinen Brände heraus. Zum Schluß wurden noch einige Liköre verprobt. Immer mehr Teilnehmer fanden bei dieser Verkostung ihren persönlichen Favoriten und bekundeten dem Fachmann höchste Anerkennung für seine Produkte. Gerhard Eppinger bedankte sich im Namen der Teilnehmer für die ausführlichen Erläuterungen und stellte sogleich den Bezug zu unseren Streuobstwiesen mit der damit verbundenen notwendigen Pflege her. Diesen geschmacklichen "Rundgang durch die Streuobstwiesen" gibt es nicht zum Nulltarif, sondern nur mit der notwendigen Unterstützung durch alle Liebhaber unserer schönen, erhaltenswerten Landschaft.