, Rueß Harold

Besichtigung in der Sektkellerei Kessler und Stadtführung am Sa. 6. Aug. 2011

Besichtigung in der Sektkellerei Kessler und Stadtführung am Sa. 6. Aug. 2011

Da in den vergangenen Jahren das Interesse an Vereinsausflügen nachgelassen hat, traf sich eine kleinere Gruppe beim Rathaus um mit der S1 Linie über Kirchheim nach Esslingen zu fahren. Vom Bahnhof ging es durch den Wochenmarkt in der Bahnhofstraße mit seinem frischen, farbenprächtigen Angeboten, der sich bedingt durch das derzeitige Zwiebelfest hierher verlagert hat. Mit einem kleinen Imbiss gestärkt erreichten wir den Treffpunkt am Kesslerhaus. Dort wurden wir von Frau Häussler-Kimmerle erwartet die uns zugleich in die Räume mit der maschinellen Abfüllanlage führte und uns diese Arbeiten erläuterte. Auch die Erzeugung der Trauben im Weinberg und die Witterungseinflüsse stellen die Qualität des perlenden Getränkes voran. Die Neugier war zu spüren als es vorbei an den Sektflaschen in die rießigen Gewölbekeller hinabging. Spinnweben an der Decke zeugten von den in diesem Klima entstandenen Reifepilzen. An einer Schautafel zeigte uns Frau Häussler-Kimmerle den Weg der Trauben bis zum Genießen des edlen Getränkes beim Verbraucher auf. Nun wurde es aber höchste Zeit in den "guten Stuben" diese perlenden Tropfen zu verkosten. Als erstes gab es einen Kessler Cuvée Brut Rosé Flaschengärung zur Verkostung. Es folgte ein Riesling Brut Jägergrün der sich trockener zeigte und zuletzt einen Kessler Chardonnay Brut Hochgewächs als krönender Abschluß. Jeder konnte sich seinen Sekt im Hausverkauf aussuchen und zuschicken lassen. Inzwischen war auch unsere Stadtführerin Heidi Gassmann eingetroffen, die uns zugleich die wertvollen Fenster der Stadtkirche erklärte. Am Ufer von "klein Venedig" ging es zu den Wasserrädern die Strom erzeugten und weiter zur inneren Brücke. Angeregt durch die riesigen Stangen mit Hopfen lies uns Frau Gassmann auch die Geschichte des Zwiebelfestes erklären die von den leeren Zwischenräumen der Rebstöcke herführte. Am Postmichel- Brunnen steigerte Frau Gassmann die lebhaften Erläuterungen der Postmichel- und Stadtgeschichte durch ihre persönliche Beziehung zu Notzingen in der Sie selbst einige Jahre Mitbürgerin war. Mit diesem Highlight verabschiedete sie uns und wir ließen diesen herrlichen, Erlebnis reichen Nachmittag im nahen Biergarten ausklingen und fuhren wieder mit der S-Bahn direkt nach Notzingen zurück.