, Rueß Harold
Lehrfahrt am 25.06.2016 in die Weinberge am Hohenneuffen und Weinprobe
Ein lauschiger Abend am Wengerterhäusle mit einem guten Tropfen Wein im Glas und einem zünftigen Vesper, so erinnerte sich mancher an die Ausfahrten des OGV Notzingen vor 13 Jahren an den Hohenneuffen. So freuten sich die Verantwortlichen des Vereins über den guten Zuspruch, da sich auch einige Gäste bei den Anmeldungen einfanden. Die hochsommerlichen Temperaturen an den Tagen davor ließen die Schlechtwetter-Phasen schnell vergessen. Mit dem Bus fuhren wir sodann an den vereinbarten Platz am Höhenfreibad Neuffen, wo wir bereits von unserer Weinerlebnisführerin Elke Muckenfuß mit einem Secco erwartet wurden. Nach dem Genuss des edlen Tropfens, zudem auch selbst hergestellte Oliventaler gehörten, erhielt jeder ein schmuckes Täschchen mit einem Glas für die anstehende Probe am höchsten Weinberg Württembergs mit 530 m ü.N.N.. Leider erreichten wir das anvisierte Ziel nicht, denn ein plötzlich hereinbrechender Regenschauer zwang uns zur Einkehr in der hauseigenen Besenwirtschaft. Trotz der vorsorglich mitgebrachten Regenschirme waren alle völlig durchnässt. Dies beeinträchtigte die hervorragende Stimmung in keiner Weise und so wurde von unserer Wengerterfrau ein Silvaner eingeschenkt. Dieser ist durch die besondere Lage mit dem vorzufindenden Weißjurahangschutt geprägt und auch die Hauptsorte unter dem Hohenneuffen. Mit dem Müller-Thurgau als nächste Probe erklärte sie ihren Weinberg von 2 ha wobei noch 1 ha mit Pflanzenschutz dazu kommt. Beim Verkosten des Kerners erklärte Elke Muckenfuß den Ausbau das über die exzellente Kellertechnik ihres Vetters am Stromberg geschieht, sowie die Vermarktung ihres Weines. Zur weiteren Stärkung wurden nun Platten mit diversem Käse und Wurst gereicht, zudem auch ein zünftiger Kräuterkäse gehörte. Die Stimmung war nicht mehr zu toppen und so wurde nach dem Rosé auch ein Spätburgunder ins Glas gegeben. Dies war auch ein Signal das der Abend schon weit fortgeschritten war, denn der Busfahrer stand plötzlich in der Tür und forderte zur Rückfahrt auf. Alle waren sich einig, die nächste Weinprobe werden wir am höchsten Weinberg Württembergs genießen.